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Wie kann Online Lernen mit Partizipation von Lernenden praktisch aussehen?

In diesem Beitrag ist skizziert, wie das Online Lernen an der Demokratischen Schule INFINITA gestaltet wird. Dieses Beispiel kann anderen Bildungsakteuren hoffentlich Anregungen und Impulse zum Ausprobieren geben. Die Partizipation von Lernenden ist für diese Schule grundlegend. Die Schule befindet sich selbst noch im Prozess der Übertragung der freien Lernumgebung auf digitale Medien. Dabei gibt es im Prinzip zwei Standbeine: Online-Angebote zum individuellen Lernen und Videokonferenzen

Online-Angebote zum individuellen Lernen

Das pädagogische Konzept der Schule ist es nicht, Schüler*innen dazu zu bringen, Lehrplaninhalte selbstorganisiert zu lernen, sondern vielmehr völlig selbstbestimmt auszuwählen was sie begeistert und fasziniert. Dazu recherchiert und kuratiert die Schulgemeinschaft und sammelt Angebote in einer kollaborativen Arbeitsumgebung.

Als Unterstützung bei der Auseinandersetzung mit diesen Online-Angeboten sollen perspektivisch Mentorenzeiten online angeboten werden, so dass Lernende Lerncoaches zur Unterstützung und bei Fragen anfragen können. Dabei geht es auch um Unterstützung, sich selbst eigene Ziele zu setzen und diese zu verfolgen.

Als verbindendes Element gibt es wöchentliche Challenges – also ein Thema zu dem alle etwas machen können, die es möchten. Es gab z.B. eine Challenge zu Delfinen, wo sich alle, die es wollten, kreativ mit diesem Thema auseinander gesetzt und Ergebnisse geteilt haben.

Die Online-Angebote-Übersicht kann perspektivisch mit anderen Schulen zusammengeführt werden.

Videokonferenzen

Die Angebote an den INFINITA-Schulen entstehen in einem analogen Setting vor allem dadurch, dass Schüler*innen Angebots-Wünsche an eine Wand hängen und sich dann andere eintragen können. Dieses Prinzip möchten wir gerne online weiterführen und mit einem Open Space verbinden. Uns schwebt ein Board vor auf dem sich alle Schüler*innen und die Lernbegleiter*innen eintragen können. Die Angebote finden dann als Videokonferenz statt.

Alle können sich einen Videokonferenz-Raum zu einer bestimmten Zeit nehmen und dort etwas beliebiges Anbieten – eine Minecraftwelt bauen, einen Austausch über die Unterschiede der verschiedenen Schulen, ein Matheangebot oder Schwarzes Auge spielen. Wer Lust auf etwas hat, geht dann einfach zur angegebenen Zeit in den angegebenen Videokonferenz-Raum.


CC0

Soweit gesetzlich möglich wird für den FAQ-Beitrag ‘Wie kann Online Lernen mit Partizipation von Lernenden praktisch aussehen?’ auf alle Urheberrechte und verwandten Schutzrechte verzichtet.

Urheber/innen:

Dieser Eintrag wurde von den #Edunauten in der Gruppe ‘Wie gelingt Partizipation und Teilhabe von Schüler:innen bei der Planung und Gestaltung von zeitgemäßen Online-Lernumgebungen?‘ erstellt.

Bei Fragen zur Verwendung dieses Beitrages findest Du hier die Nutzungsbedingungen.

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